Chronologie der jüdischen Geschichte und des modernen Staates Israel


 
 

2000 v. d. Ztr.

  Abraham, Stammvater des jüdischen Volkes, zieht aus Mesopotamien in das Land Kanaan
   
 

2000 - 1700

  Abrahams Nachkommen leben dort als Hirtennomaden. Sein Enkel Jakob, auch Israel genannt zeugt 12 Söhne (und 1 Tochter). Von den "Kindern Israels" stammen die 12 Stämme ab.
   
 
1700 v. d. Ztr.
  Josef, der Sohn Jakobs wird als Sklave nach Ägypten verkauft. Dort wird er Vizekönig.
   
 
1700 - 1280
  Versklavung der Israeliten in Ägypten
   
 
1280
 

Auszug der Israeliten aus Ägypten unter Mose, Gesetzgebung am Berg Sinai ("Zehn Gebote")

   
 
1240 - 1200
  Eroberung Kanaans durch Josua, dem Nachfolger von Mose
   
 
1200 - 1020
  Die zwölf Stämme werden von den "Richtern" regiert; Kriege gegen die Philister u. a. Völkerschaften.
   
 
1020
  Entstehung der Monarchie mit Wahl König Sauls.
   
 
1004 - 965
  König David - Jerusalem wird Hauptstadt
   
 
965 - 928
  König Salomo - Tempelbau in Jerusalem und Wohlstand
   
 
928
  Zerfall des Reiches in das Nordreich Israel unter König Jerobeam und das Südreich Juda unter König Rehabeam
   
 
734
  Krieg zwischen Israel und Juda
   
 
722
  Israel fällt unter assyrische Herrschaft
   
 
720
  Verschleppung der israelitischen Bevölkerung und ihre Zerstreuung im Vorderen Orient
   
 
586
  Babylonierkönig Nebukadnezar erobert Jerusalem. Der größte Teil der judäischen Bevölkerung wird in die "Babylonische Gefangenschaft" verschleppt.
   
 
538 - 458
  Perserkönig Kyrus erobert Babylonien und gestattet die Rückkehr der Juden nach Jerusalem (1. Rückkehr) unter Führung von Serubabel, Nehemia und Esra.
   
 
323 - 285
  Nach dem Tod "Alexanders des Großen" wird Juda zum Bestandteil des griechisch-ägyptischen Königreiches.
   
 
198
  Juda unter Herrschaft des hellenistischen Syriens.
   
 
168
  Der Tempel in Jerusalem wird eine heidnische Kultstätte unter syrischer Herrschaft (Antiochus).
   
 
167 - 164
  Volksaufstand gegen Antiochus unter Führung der Makkabäer, Befreiung Jerusalems und Neueinweihung des Tempels.
   
 
163 - 63
  Juda wird von Königen der Makkabäer-Dynastie regiert.
   
 
63
  Rom unterwirft die Provinz Judäa (Juda).
   
 
37
  Die Römer setzen Herodes zum König ein.
 

 

 
30 v. - 14 n.
  Herrschaft des Kaisers Augustus über das römische Reich
 
 
 
nach Christi Geburt
   
  7
 
Geburt Jesus von Nazareth
 
  4 v. d. Ztr.
 
Tod Herodes des Großen, Herodes Antipas wird Herrscher in Galiläa
 
 
14 - 37
  Tiberius wird Kaiser in Rom
   
 
26 - 36
  Pontius Pilatus Statthalter in Juäa und Samaria
   
 
30
  Jesus wird in Golgatha gekreuzigt.
   
 
66 - 70
  Aufstand der Juden gegen die römische Besatzung des Landes.
   
 
70
 

Zerstörung Jerusalems und des Tempels unter Titus.

   
 
132 - 135
  Aufstand gegen die Römer unter Schimon Bar Kochba.
   
 
135
  Niederwerfung des Aufstandes nach dem Fall Massadas; Judäa wird der römischen Provinz Syrien angegliedert, Zerstreuung der Juden in alle Länder.
   
 
210
  Abfassung der Mischna
   
 
200 - 600
  Blütezeit der Juden in Babylonien, Abfassung des babylonischen Talmuds.
   
 
900 - 1000
  Erste Gründung von jüdischen Gemeinden in Deutschland
   
 
1000 - 1200
  Blütezeit der Juden in Spanien
   
 
1075
  Bibelkommentator Raschi wirkt in Worms
   
 
1096
  1. Kreuzzug; schwere Judenverfolgungen in Frankreich, England, Deutschland u. a.
   
 
1136 - 1337
  Schwere Judenverfolgung in Westeuropa
   
 
1492
  Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal
   
 
1564
  Abfassung des "Schulchan Aruch" von Josef Caro
   
 
1648 - 1649
  Schwere Verfolgung der Juden in Rußland, angeführt von Chmielnicki
   
 
1656
  Baruch Spinoza wird in Amsterdam mit dem Bann belegt.
   
 
1665
  Schabbataj Zwi proklamiert sich zum Messias (Türkei).
   
 
1740
  Wirken des Rabbi Israel Baal Schem-Tov, Begründer des Chassidismus.
   
 
1750 - 1786
  Moses Mendelsohn wirkt in Berlin.
 

 

 
1818
  Gründung des Reformjudentums in Deutschland und USA, 1824.
   
 
1869
 

Gesetzliche Gleichstellung der Juden in Deutschland abgeschlossen.

   
 
1881 - 1882
  Judenprogrome in Rußland
   
 
1882
  Dr. Leon Pinsker fordert nationale Heimstätte für die Juden, Ausbreitung der zionistischen Bewegung.
   
 
1882 - 1903
  Erste Einwanderungswelle (Alija): Als Reaktion auf ihre Unterdrückung in Osteuropa kommen etwa 30.000 Juden nach Palästina.
   
 
1896
  Theodor Herzl veröffentlicht "Der Judenstaat "
   
 
29. - 31. August 1897
  Erster Weltzionistenkongreß in Basel, der die Schaffung einer gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in dem damals unter osmanischer Herrschaft stehenden Palästina fordert. Herzl wird Führer des politischen Zionismus.
 
   
 
Israel ab 1900 n. d. Ztr.
   
 
1903 - 1905
  weitere schwere Progrome und Judenverfolgungen in Rußland
   
 
1904 - 1914
  Vergrößerte jüdische Einwanderung nach Palästina; Gründung der ersten genossenschaftlichen Kommunen - Kibbuzim.
   
 
2. November 1917
  Die Britische Regierung sichert den politischen Zionisten ihre Unterstützung bei der Schaffung einer "jüdischen Heimstätte" in Palästina zu (Balfour-Deklaration).
   
 
24. April 1920
  Konferenz der Alliierten in San Remo überträgt Großbritannien das Mandat für Palästina.
   
 
Dezember 1920
 
Dritter Palästinensischer Nationalkongreß, der in Haifa stattfindet, verlangt für Palästina eine einheimische Regierung.
   
 
1922
 
Der Völkerbund bestätigt Großbritannien als Mandatsmacht in Palästina
   
 

1933

  Machtergreifung des Nationalsozialismus in Deutschland
   
 
1932 - 1938
  Im Zuge der fünften Alija kommen als Reaktion auf Verfolgung in Europa mehr als 250.000 jüdische Einwanderer nach Palästina.
   
 
1936 - 1939
  Widerstand der Palästinenser gegen die britische Mandatspolitik und die zionistische Kolonisation erreicht einen Höhepunkt.
   
 

1939

  "Weißbuch der Britten" beschränkt die Einwanderung von Juden und jüdischen Bodenerwerb in Palästina.
   
 
1939 - 1945
  Vernichtung des europäischen Judentums durch den Nationalsozialismus (ca. 6 Millionen Opfer).
   
 
1945 - 1946
  Widerstand der jüdischen Bevölkerung Palästinas gegen die britische Palästinapolitik; Gründung der jüdischen Untergrundbefreiungsarmeen; Kämpfe der Juden gegen die Engländer und Araber.
   
 
29. November 1947
  Die UN-Vollversammlung beschließt mit der Resolution 181/II die Teilung Palästinas und die Gründung eines jüdischen und eines arabischpalästinensischen Staates sowie die Internationalisierung des Gebietes von Jerusalem. Die Araber verwerfen diesen Beschluß und beginnen den bewaffneten Kampf gegen die Juden.
   
  Nachdem die UNO am 29.11.1947 die Teilung des ehemaligen britischen Mandatsgebietes Palästina (britisch seit 1918, zuvor Randprovinz des Ottomanischen Imperiums) beschlossen hatte, zogen die Briten ab. Die jüdische Bevoelkerung des ehem. Mandatsgebietes rief im ihr zugesprochenen Teil am 14.Mai 1948 den Staat Israel aus.
   
 
14. Mai 1948
  Proklamation des Staates Israel. Der Staat Israel wird unabhängig und absorbiert in seinen ersten vier Jahren über 700.000 Immigranten.
   
 
14./15. Mai 1948
 

Abzug der Engländer aus Palästina; provisorische Volksvertetung unter Führung von David Ben Gurion. Ägypten, Transjordanien, Syrien, Irak und Libanon beginnen mit einem Angriff auf Israel den ersten arabisch-israelischen Krieg (Unabhängigkeitskrieg), Teilung Jerusalems.

   
 
11. Dezember 1948
  UN-Resolution mit Bekräftigung des Rechts auf Rückkehr oder Wiedergutmachung für Palästinenser.
   
 

1949

  Waffenstillstandsabkommen mit den arabischen Staaten, jedoch keine Anerkennung Israels ihrerseits; Prof. Chaim Weizmann wird 1. Präsident Israels, David Ben Gurion 1. Ministerpräsident.
   
 
1949 - 1951
 

Große Einwanderungswelle aus den europäischen Flüchtlingslagern und aus den muslemischen Staaten des Vorderen Orients; Anstieg der Bevölkerung auf über 1,2 Millionen Juden

   
 
1950
  Israel verabschiedet das Rückkehrergesetz, das das Recht eines jeden Juden auf Einwanderung nach Israel bestätigt.
   
 
1952 - 1956
  Terrorangriffe der Araber gegen jüdische Grenzsiedlungen
   
 
1956
  Ägypten unter Präsident Nasser unterstützt die arabische Guerillakriegsführung gegen Israel.
   
 
29. Oktober - 5. November 1956
  Israel greift ägyptische Stützpunkte im Sinai an und erreicht den Suez-Kanal; zieht sich später wieder zurück.
   
 
1958/59
  Palästinenser, darunter Yassir Arafat, gründen in Kuwait die Bewegung zur Befreiung Palästinas, Fatah.
   
 
28. Mai - 2. Juni 1964
  Tagung des Ersten Palästinensischen Nationalkongresses, Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO).
   
 
5. - 10. Juni 1967
  Sechs-Tage-Krieg. Araber drohen Israel mit Krieg und Sperrung der Meereszufahrt nach Eliat. Sieg Israels über alle arabischen Nachbarländer. Besetzung des Westjordanlandes, der Golan-Höhen, des Gaza-Streifens und der Sinai-Halbinsel, Befreiung Ost-Jerusalems aus jordanischer Herrschaft. Jerusalem ist zum erstenmal seit 2000 Jahren unter jüdischer Souveränität vereint.
   
 
1968 - 1970
  Der Abnützungskrieg fordert einen hohen Preis, doch Israel trotzt der Herausforderung.
   
 
1970
  In Jordanien entbrennen zwischen Jordaniern und Palästinensern bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen, die mit einer Niederlage der Palästinenser enden (Schwarzer September).
   
 
6. bis 26. Oktober 1973
  Jom Kippur-Krieg. Plötzlicher Überfall Ägyptens und Syriens auf Israel, nach erstweiligen Rückschlägen siegreicher Vorstoß der Israelis bis 101 km vor Kairo, Waffenstillstandsabkommen und Rückzug Israels vom Suez-Kanal.
   
 
13. November 1974
  Erstmals Rede Yassir Arafats vor UNO-Vollversammlung.
   
 
1976
  In einer dramatischen Operation rettet Israel im ugandischen Entebbe festgehaltene Geiseln.
   
 
5. bis 17. September 1978
  In Camp David zwischen Jimmy Carter, Anwar al Sadat und Menachem Begin getätigte Verhandlungen sehen unter anderem für die Palästinenser in den israelisch besetzten Gebieten eine Autonomie vor.
   
 
26. März 1979
  Ägypten schliesst als erstes arabisches Land Frieden mit Israel.
   
 
6. Juni 1982
  Israelische Truppen dringen in den Libanon ein, um dort die Palästinenser zu bekämpfen.
   
 
1982
  Raketenangriffe auf Galiläa ziehen Israel in den Libanonkrieg.
   
 
21. August - 4. September 1982
  13 000 palästinensische Kämpfer ziehen, nachdem sie Wochen hindurch dort eingekesselt waren, aus Westbeirut ab.
   
 
1984
  Im Rahmen von "Operation Moses" werden 8000 äthiopische Juden insgeheim nach Israel gebracht.
   
 
8. Dezember 1987
  In den israelisch besetzten Gebieten beginnen Palästinenser, vor allem Jugendliche, eine Rebellion gegen das Besatzungsregime (Intifada).
   
 
15. Dezember 1988
  Die PLO proklamiert auf dem XIX. Nationalkongreß den Staat Palästina bei Anerkennung der Existenz Israels.
   
 
1989
  Die Masseneinwanderung aus der Sowjetunion beginnt.
   
 
Januar 1991
  Golfkrieg - 1991: Innert 36 Stunden werden im Rahmen von "Operation Shlomo" 14.000 äthiopische Juden nach Israel gebracht, während im Golfkrieg irakische Raketen auf das Land niedergehen.
   
 
30. Oktober 1991
  In Madrid beginnt unter der Schirmherrschaft der USA und der Sowjetunion eine Nahostkonferenz, an der alle am Konflikt beteiligten Parteien teilnehmen (14 palästinensische Vertreter als Teil der jordanischen Delegation). Parallel laufen in Oslo Geheimverhandlungen mit Vertretern der PLO.
   
 
10. September 1993
  Die Regierung Israels gibt die mit der PLO erzielte Grundsatzerklärung, die den Rahmen für Friedensverhandlungen bildet, bekannt. Diese wird am 13. September 1993 in Washington unterzeichnet. Vertreter der PLO und Israels unterzeichnen in Washington eine gemeinsame Prinzipienerklärung, die unter anderem für die Palästinenser im Gazastreifen und im Gebiet um Jericho für eine Übergangsperiode, eine Selbstverwaltung vorsieht.
   
 

4. Mai 1994
  Gaza-Jericho-Abkommen. Israel und Jordanien unterschreiben einen Friedensvertrag.
   
 
1995
  Israel und die PLO unterzeichenen "Oslo2" Am 14. Oktober 1994 erhalten Yassir Arafat, Schimon Peres und Jitzchak Rabin in Oslo den Friedensnobelpreis.
   
 
4. November 1995
  Jizhak Rabin wird von einem national-religiösen Israeli ermordet.
   
 
Januar 1996
  Arafat wird Präsident des Palästinenserparlaments.
   
 

März 1996
  Syrisch-israelische Gespräche in Wye, Maryland.
   
 
Mai 1996
  Benjamin Netanjahu (Likud) wird neuer Premierminister Israels.
   
 
Januar 1997
  Israel übergibt Hebron zu 80 Prozent an die Verwaltung der Palästinenser.
   
 
Oktober 1998
  Arafat, Netanjahu und Clinton einigen sich in Wye nach dem Prinzip "Land für Frieden" auf weiteren Rückzug Israels aus der Westbank.
   
 
Januar 1999
  Israels Regierung zerbricht, Wye-Zeitplan wird storniert.
   
 
Mai 1999
  Ehud Barak (Arbeitspartei) wird neuer Premierminister Israels.
   
 
September 1999
  Barak und Arafat setzen in Sharm el-Sheikh den 13. September 2000 als letzten Termin für einen Friedensvertrag fest.
   
 
Dezember 1999
  Ein Treffen Baraks mit Syriens Außenminister Faruk al-Schara in Washington bleibt ohne Ergebnis
   
 
März 2000
  Treffen in Genf zwischen US-Präsident Bill Clinton und dem syrischen Präsidenten Hafis el-Assad bringt keinen Fortschritt.
   
 
Juli 2000
  Gipfel von Camp David endet ohne Erfolg.
   
 
28. September 2000
  Der Besuch des Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem Tempelberg in Jerusalem wird von den Palästinenser zum Anlass genommen erneut gewalttätige Auseinandersetzungen aufleben zu lassen. In der Stadt, im Westjordanland und Gaza markieren diese den Anfang der neuen Intifada.
   
 
16. - 18. Oktober 2000
  Gipfel von Sharm el-Sheikh. Das Abkommen sieht ein Ende der Gewalt vor, die Bildung einer Untersuchungskommission und eine Aufhebung der Abriegelung der Palästinensergebiete.
   
 
10. Dezember 2000
  Rücktritt Ehud Barak und Benjamin Netanjahu
   
 

31. Dezember 2000

  Seit Beginn der schweren Unruhen in den Palästinenser-Gebieten sind 280 Palästinenser und 40 Israeli ums Leben gekommen.
Israel riegelt ein weiteres Mal das Westjordanland und den Gazastreifen ab. Davon betroffen sind rund 16.000 Palästinenser, deren Arbeitsplätze in Israel liegen.
   
 
6. Februar 2001
  Ariel Scharon, erringt bei der Wahl um das Amt des israelischen Ministerpräsidenten 59,5 Prozent der abgegebenen Stimmen.
   
 
22. Februar 2001
  Während des „Antrittsbesuchs“ des neuen US-amerikanischen Außenministers Colin Powell in Israel lehnen sowohl der noch amtierende israelische Ministerpräsident Ehud Barak als auch sein Nachfolger Ariel Scharon die von Powell geforderte Aufhebung der hermetischen Abriegelung und ein Ende der Wirtschaftssanktionen gegen die vor dem finanziellen Kollaps stehenden palästinensischen Autonomiegebiete ab. Zu einer Lockerung der Blockade sei man erst nach Beendigung des „palästinensischen Terrors“ bereit.
   
 

7. März 2001

  Ariel Scharon stellt seine Regierungsmannschaft vor. Neuer Außenminister ist Friedensnobelpreisträger Shimon Peres, Verteidigungsministers wird Ex-General Benjamin Ben-Elieser.
   
 

1. Juli 2001

  Eine Konferenz der Sozialistischen Internationalen in Lissabon nutzen Palästinenser-Chef Yasir Arafat und Israels Außenminister Shimon Peres zu einem zweistündigen Treffen. Peres und Arafat, die damit ihre Bereitschaft zur Versöhnung demonstrieren wollen, bitten die internationale Gemeinschaft um Unterstützung bei der Suche nach einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten. Beinahe zur selben Zeit erschießen im Westjordanland israelische Soldaten zwei militante Palästinenser und fliegen israelische Kampfflugzeuge einen Angriff auf eine syrische Radarstation in Ost-Libanon als Vergeltungsaktion für einen Überfall der radikalislamischen „Hisbollah“ auf israelische Soldaten am 29. Juni, bei dem zwei Israeli verwundet wurden.
   
 
29. Juli 2001
  Bei den schwersten Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften seit Monaten werden auf dem Tempelberg Jerusalems mindestens 40 Menschen verletzt. Den gewalttätigen Auseinandersetzungen war die symbolische Grundsteinlegung für einen neuen jüdischen Tempel vorausgegangen. Als etwa 3.500 dagegen demonstrierende Palästinenser damit beginnen, Steine auf betende Juden vor der Klagemauer zu werfen, stürmen mehrere hundert israelische Polizisten das Gelände.
 

 

 

  Die Selbstmordattentate der Palästinenser und die Vergeltungsmaßnahmen der Israelis gehen weiter ......

 



Die Chronik wurde ergänzt mit Daten von

und

Areion
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