Reisebericht der Israelreise
vom 10.02. - 20.02.02


11 Tage mit dem Rucksack durch Israel



1. Tag: Ankunft in Tel Aviv, Fahrt nach Jerusalem

Berufsbedingt ergab es sich, dass ich im Februar plötzlich vier Wochen Urlaub nehmen mußte. Nun stand ich da mit meiner freien Zeit. Alleine daheim herumsitzen wollte ich nicht, also überlegte ich mir, wie ich mir die Zeit vertreibe. Ein guter Freund hatte auch gerade Urlaub und so planten wir irgendwo zum Baden zu fliegen. Europa war zu kalt, nach Ägypten wollten wir nicht, also fiel mir Israel am Roten Meer ein.

Ersten kommt es anders, zweitens als man denkt.

Nach der Absage des Freundes stand ich nun alleine da. So entschied ich mich mit dem Flugzeug und meinem Rucksack alleine nach Israel zu fliegen. Lange Rede, sehr kurzer Sinn. Am Donnerstag entschied ich mich für die Reise, am Freitag wurde das Ticket gekauft und am Sonntag dem 10.02.02 begab ich mich zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen nach München.

Dort angekommen wurde ich beim Terminal F von den israelischen Sicherheitsangestellten in Empfang genommen. Nach ein paar kurzen Fragen und einer Untersuchung meines Schuhes nach Sprengstoff stieg ich ins Flugzeug und flog Richtung Osten nach Tel Aviv in Israel.

Ich hatte mir bewußt nur den Flug nach Israel gewählt ohne im Voraus Übernachtungsmöglichkeiten zu buchen, da ich auf eigene Faust das Land erkunden wollte. Ich wollte erleben, wie Jesus mich führt.

In Tel Aviv angekommen, bekam ich nach der Beantwortung von ein paar Fragen mein dreimonatiges Visum am Flughafen. Als ich das Flughafengebäude verlassen hatte, war ich überrascht, wie hektisch es da zuging. Schnell stellte man fest, dass Israel zum Orient gehört. Ein einziger Trubel, überall Taxis, Busse und Polizeiautos. Es ging zu wie auf einem Marktplatz. Zu erwähnen wäre noch, dass Polizeiautos in Israel grundsätzlich mit Blaulicht unterwegs sind. Vermutlich springen die Autos gar nicht an, wenn es nicht eingeschalten ist. Hört man jedoch das Martinshorn, dann ist wohl wirklich etwas passiert.

Von Tel Aviv fuhr ich mit meinem Rucksack und meinem mitgebrachten Reiseführer direkt mit einem Linienbus nach Jerusalem. Dort stieg ich am Busterminal aus und versuchte in die Altstadt zu gelangen. Leichter gesagt als getan. Es ist gar nicht so einfach, den richtigen Bus zu finden, vor allem bei der hebräischen und englischen Beschilderung. Schließlich landete ich am Jaffa-Tor in der Altstadt mit seinen Stadtmauern und bekam ein Zimmer in einem arabischen Hotel. Zumindest sollte es eines sein. Das Zimmer war echt lausig. Es hieß zwar es sei mit Dusche, jedoch bestand die Dusche aus einem Brauseschlauch, der am Waschbecken befestigt war. Das Zimmer war sehr laut zur Straße hin, man hatte Angst, dass die Türe jeden Moment aus der Verankerung springt und der Regen prasselte auf das Dach, so dass man kaum einschlafen konnte. Aufgrund der Umrechnung von israelischen Scheckel über Euro und DM bekam ich erst am nächsten Tag richtig mit, dass ich für die Bruchbude auch noch ca. 60,-- DM bezahlt hatte.

Die Altstadt von Jerusalem erschließt sich für einen wie ein Labyrinth. Eine Stadt voller verwinkelter Gassen, in denen man sich am Anfang ständig verläuft. In der Nacht, wenn alle Geschäfte geschlossen sind, sowie am Tag, wenn sich vor allem im moslemischen Viertel ein Stand neben dem anderen befindet, man weiß nie, wo man sich gerade befindet, da alles anfangs gleich aussieht.

Wie auch immer, dennoch fand ich noch am ersten Tag die Westmauer, auch Klagemauer genannt, die damals ein Teil des Tempel Salomos war. Dass der Gott Israels damals unter den Menschen wohnte, ist schon beeindruckend. Und Gott hatte Salomo verheißen, dass wenn ein Ausländer, so wie ich einer in Israel bin, dort zu ihm betet, er ihn erhören wird. Am ersten Tag konnte ich jedoch aufgrund der mangelnden Kopfbedeckung nicht direkt an die Mauer gelangen. Doch dies holte ich in den nächsten Tagen nach.


2. - 5. Tag: Aufenthalt in Jerusalem und Umgebung

Nach der unruhigen Nacht flüchtete ich aus dem arabischen Hotel und erkundigte mich bei einer christlichen Touristeninformation. Dort wurde mir das österreichische Hospiz in der Via Dolorosa empfohlen. Dabei handelt es sich um ein Hostel. Ein Hostel ist eine Unterkunft für Pilger mit Schlafräumen. Man zahlt ca. 15 Euro inklusive Frühstück. Da momentan Nebensaison war, wenn man bei den mangelnden Touristen überhaupt davon reden kann, hat man oft einen Schlafraum für sich allein. In dem Schlafraum des österreichischen Hospiz mit ca. 10 Betten befanden sich lediglich vier Personen. Einer der Bewohner, ein Fotograph aus England, hatte seinen Stahlhelm und seine schußsichere Weste gleich mitgebracht, da er im palästinensischem Gebiet Israels Fotoaufnahmen machen wollte.

Auf dem Weg zu dem Hospiz bemerkte ich zwar die gegenüberliegende Moschee, ich übersah jedoch die Lautsprecher auf dem Turm. So kam es, wie es wohl kommen sollte, um fünf Uhr morgens entschied der Muhezin mich mit seinem Radau aufzuwecken.

Die starke Präsenz des Militärs und der Polizei in Jerusalem ist nicht zu übersehen. An allen Toren und öffentlichen Plätzen gibt es Polizeikontrollen. Gut, dass ich nicht wie ein Palästinenser aussehe. Man kann in Jerusalem nicht einfach in ein Einkaufszentrum gehen, ohne dass man die Gegenstände in seinen Taschen herzeigen muß. Dasselbe passiert bei Busbahnhöfen, Museen, usw.. Aufgrund der vielen Selbstmordattentate ist dies jedoch nicht verwunderlich. Irgendwann gewöhnt man sich jedoch daran. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich bei Ostjerusalem um von den Israelis besetztes Gebiet handelt. Deshalb ist vor allem in Jerusalem die Militärpräsenz besonders stark.

Die nächsten Tage besichtigte ich die Via Dolorosa, den Leidensweg Jesu. Dies war ja nicht sonderlich schwer, da ich ja sowieso schon dort wohnte. Auffallend war die Steigung in der Mitte des Weges, über die Jesus sein Kreuz tragen mußte. Mehrmals verweilte ich an der Klagemauer, besuchte das jüdische Viertel mit den Museen, schlenderte durch den armenischen Teil und kam an den Ständen im moslemischen Viertel vorbei.

Jerusalem ist wirklich ein verrückter Ort, besonders die Altstadt. Es scheint, als habe sich jede Glaubensrichtung dort einen Teil ergattert. Jede Denomination ist dort vertreten. Egal ob am Ort des letzten Abendmahles, auf Golgatha wo Jesus gekreuzigt wurde, im Garten Gethsemane oder an den Stellen an denen Jesus hinfiel usw., überall und für alles gibt es eine Kapelle, ein Gedenkstein oder eine Kirche. Und zwischendrin befinden sich all die zahlreichen Moscheen sowie der moslemische Felsendom mit der goldenen Kuppel und die jüdischen Synagogen mit der Klagemauer. Es gibt wohl keine Stadt auf der Welt, in der so viele religiöse Objekte egal welcher Glaubensrichtung auf engstem Raum anzutreffen sind. Und die Stadt ist ständig in Bewegung.

Der einzige wirklich ruhige Ort war auf dem Ölberg. Steht man in dem dortigen Park und betrachtet man das Panorama der Altstadt mit seinen Stadtmauern und Toren, bemerkt man erst, wie laut diese Stadt ist und man genießt den Augenblick der Stille. Bemerkenswert im Garten Gethsemane sind die über 2000 Jahre alten Olivenbäume, unter denen vermutlich Jesus übernachtet hatte. Kein Wunder, dass er sich dorthin zurückzog.

Des weiteren besuchte ich außerhalb der Altstadt das Israelmuseum, die Knesseth, die Fußgängerzone und das Holocaust-Museum "Yad VaShem". Sieht man dort die Bilder der Berge von Schuhen und Brillen der Inhaftierten und Ermordeten in einem der Konzentrationslager, die die befreienden Alliierten fotografierten, so kann man sich unmöglich vorstellen, dass es Leute gibt, die behaupten, dass es den Holocaust nicht gegeben hat.

Für einen Alleinreisenden ist ein Anschluss an das Leben der Israelis sehr schwierig. Dies scheitert besonders an den Bezugspunkten. Wenn man keine persönlichen Kontakte hat, tut man sich sehr schwer. Hinderlich ist da auch oft die anfängliche Unfreundlichkeit und Roffheit vieler Israelis gegenüber Fremden. Bedenkt man jedoch die Erfahrungen in der Geschichte und den jetzigen Zustand mit den vielen Bombenanschlägen, ist das Misstrauen verständlich. Man muß sich jede Zuneigung hart erarbeiten.

Trotzdem lernte ich in der kurzen Zeit zwei orthodoxe Juden näher kennen. Einer von ihnen wußte alles über den deutschen Fußball. Ich war echt überrascht. Mit ihm schaute ich in einem Pub in der Fußgängerzone das Länderspiel Deutschland gegen Israel an. Deutschland gewann mit 7:1, mehr zu meiner als zu seiner Freude. In dem Raum mit dem Fernseher befanden sich fünf Juden und ich. Jeder bestellte nur ein Getränk und zog daran während des ganzen Abends. Der Barkeeper ist fast verrückt geworden.

 

6. - 7. Tag: Fahrt zum See Genezareth

Nach dem Aufenthalt in Jerusalem fuhr ich mit dem Linienbus nach Galiläa zum See Genezareth. Der Weg führte an Jericho vorbei, entlang der jordanischen Grenze über Bet Shean nach Tiberias. Auf dem Weg dorthin vorbei an einigen mit Militär besetzten Straßensperren verwandelt sich die Wüste in eine blühende Landschaft. Überall entlang der Straße befinden sich Felder, Plantagen und Gewächshäuser soweit das Auge reicht. Es wird alles angebaut, was irgendwie wächst, Tomaten, Bananen, Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven, Erdbeeren, Datteln usw.. Was die Israelis aus der Wüste gemacht haben ist schon bewundernswert.

In Galiläa selbst ist alles grün. Erreicht man Tiberias kommt man sich vor wie am Gardasee in Italien. Man sitzt gemütlich am Seeufer neben großen Palmen und genießt die Prise, die über den See fegt. Tiberias ist eine reine Touristenstadt mit ausgeprägtem Nachtleben, in der zu dieser Zeit überwiegend Israelis ihren Urlaub verbrachten.

Wieder übernachtete ich in einem arabischen Hostel. Die erste Nacht hatte ich einen Schlafraum für mich alleine. In der zweiten gesellte sich zu mir jemand, der die ganze Nacht schnarchte. Ich bin fast verrückt geworden. Dafür habe ich ihn mindestens fünf mal aufgeweckt.

Mein Weg führte mich weiter nach Tabgha, den Ort der wunderbaren Brotvermehrung. Vorbei am Berg der Seligpreisung kam ich nach Kapernaum. In diesem Dorf wohnte Jesus eine Zeit lang und berief die ersten Jünger.

Liest man nebenbei das Neue Testament erscheint die Bibel in einem neuen Licht und wird lebendig. Man merkt, wie exakt alles in den Evangelien beschrieben ist. Genauso kommt es einem in Jerusalem vor. Man kann richtig den Weg verfolgen, den Jesus vor seinem Kreuzestod gegangen ist. Dies stärkt das Vertrauen in die Bibel. Dann stellt sich einem die Frage, ob man Jesus für einen Spinner hält oder das wirklich erst nimmt, was er gesagt hat, ohne sich nur seinen Teil herauszupicken.

Sehr angenehm und erholsam ist es in der Gegend um Kapernaum. Dort aß ich einem Restaurant einen Fisch aus dem See Genezareth und dachte an Petrus, den Jesus zu einem Menschenfischer machte. Gerne wäre ich dort länger geblieben.


8. - 9. Tag: Nach Ein Gedi ans Tote Meer

Weiter ging es wieder mit dem Linienbus zurück nach Jerusalem und dann nach Ein Gedi (auch En Gedi) ans Tote Meer. Nachdem ich dort an der Bushaltestelle ausstieg, wollte ich zunächst in einem Restaurant etwas zu mir nehmen. Doch dieses hatte zu. Es gab in diesem Nest nur einen Kiosk. Dort kostete ein Liter Wasser ca. sechs DM. Willkommen in der Wüste. Nach der Übernachtung in einem Schlafraum in einem Jugendhotel bzw. Schullandheim wollte ich sie erkunden.

Durch den Nationalpark des Nahal David Reserve vorbei an den wunderschönen Wasserfällen gelangt man tiefer in die Wüste. Hier gibt es nichts als Felsen und Steine. Kein Strauch, kein Baum mehr, einfach nichts - einfach faszinierend. Hier merkt man wie unwichtig viele Dinge im Leben sind. Zeit, seine Prioritäten anders zu setzen. Dann versteht man eher, warum die Israeliten auf dem Weg ins verheißene Land zum Murren anfingen. Man kann sich die Bibel fast nicht vorstellen, wenn man nicht in Israel gewesen ist.

Im Nationalpark selbst sind viele Schulgruppen unterwegs. Das Traurige ist, das jede Klasse von zwei bewaffneten Männern bzw. Frauen begleitet wird. Selbst in der Wüste ist der Nahostkonflikt unübersehbar.

Wieder am Schullandheim angekommen, bemerkte ich einen Wohnwagen mit Berliner Kennzeichen. Die Unterkunft ist ein bisschen ökomäßig angetatscht. Deshalb hielten sich dort auch mehre Aussteiger und Rainbow-People auf. Am zweiten Tag gesellten sich zu mir vier junge israelische Soldaten, die einen Kurzurlaub unternahmen. Sie waren an einem U-Boot-Stützpunkt am Mittelmeer stationiert. Bis dahin wußte ich gar nicht, dass Israel überhaupt U-Boote hat. Während die Soldaten an ihrer mitgebrachten Wasserpfeife zogen, darin befand sich lediglich Tabak mit Apfelgeschmack und keine Drogen, stellte sich heraus, wie frustriert die jungen Leute mit der politischen Situation in Israel sind. Der Eine wollte am liebsten mit ganz Israel nach Kanada ausziehen, der andere Jerusalem den Arabern geben. Hauptsache, es ist endlich Frieden und Schluß mit den Selbstmordattentaten. Nebenbei erfuhr ich, dass es verwunderlich war, dass es während meiner Zeit in Jerusalem keinen Selbstmordanschlag gab.

Trotz der Empfehlung doch im Toten Meer zu baden, war es mir dort noch zu kalt. Am Ufer sind deutlich die Salzränder zu erkennen. Ich probierte einmal kurz das Wasser mit dem Finger. Es ist salziger als wenn man direkt in eine Salzdose langt.


9. - 10 Tag, Fahrt nach Tel Aviv, Rückflug nach Deutschland

Noch am gleichen Tag mußte ich weiter nach Tel Aviv, da das Flugzeug am nächsten Morgen sehr früh startete. Den letzten Abend verbrachte ich direkt am Mittelmeerstrand und genoß den dortigen wunderschönen Sonnenuntergang. In aller Frühe ging es am nächsten Tag zum Flughafen. Dort wird man nochmals eingiebig durch das Sicherheitspersonal verhört. Obwohl ich meiner Meinung nach alle Fragen zu aller Zufriedenheit beantwortete, erweckte ich als Alleinreisender doch das Mißtrauen der Angestellten. Dies führte dazu, dass ich von oben bis unten komplett samt Rucksack durchsucht wurde. Völlig clean stieg ich dann in das Flugzeug und landete wohlbehalten in München.

Ich hatte bewußt nur den Flug nach Israel gebucht, um mich dann alleine durchzuschlagen. Dies war zwar nicht immer einfach, aber abenteuerlich. Sicherlich ist es günstiger, seine Übernachtungen von Zuhause aus zu buchen, aber so war ich flexibel. Außerdem wollte ich ja etwas mit Jesus erleben. Am Anfang hatte ich den Eindruck als hätte sich Gott aus dem Land zurückgezogen. Die Gnade und Liebe Jesu war kaum zu spüren. Überall Menschen mit harten und steinernen Gesichtszügen. Erst nachdem ich mich alleine zurückzog und Jesus suchte, spürte ich wieder seine Gegenwart.

Obwohl der Konflikt zwischen den Palästinensern und den Israelis nicht zu übersehen ist, fühlte ich mich in Israel nicht unsicher. In Tiberias am See Genezareth und in Tel Aviv ist keine Militärpräsenz zu bemerken, im Gegensatz zu Jerusalem.

Gerne hätte ich das Leben in einem Kibbuz kennengelernt. Die Preise für eine Übernachtung beginnen jedoch erst ab ca. 200 DM pro Tag. Dies war mir zu teuer. Außerdem war die Zeit zu kurz.

Betrachtet man die israelischen Frauen, erkennt man schnell, dass sie wohl zu den schönsten der Welt gehören. Sicherlich ist dies auch Geschmacksache. Jedoch hat man den Eindruck, dass sie etwas aus sich machen und sich nicht einfach gehen lassen. Und sie besitzen eine Freundlichkeit, die seinesgleichen sucht. Übergewichtige Frauen sieht man eher selten. Meist handelt es sich dann um Araberinnen.

Besonders beeindruckend ist die Vielfalt des Landes. Es gibt wohl nur wenige Länder, die soviel in einem vereinigen. Sei es die Mittelmeerküste, der See Genezareth, das Tote oder das Rote Meer, sicherlich ist für jeden etwas dabei. Am allerbesten hat es mir in der Wüste gefallen.

Ich würde diese Reise auf jeden Fall wieder auf eigene Faust tun und ich hoffe, so Gott will, dass sich wieder eine Möglichkeit ergibt, nach Israel zu reisen.


filiblu

 
 

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